Premiere in Cannes

Mit Volker Schlöndorffs Verfilmung von Jenny Erpenbecks Bestseller feierte “HEIMSUCHUNG” am Samstag, den 16.05.2026, seine Weltpremiere bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes – in der offiziellen Auswahl der Sektion „Cannes Première“.

Zur Premiere erschienen unter anderem Regisseur Wim Wenders, ein langjähriger Wegbegleiter Schlöndorffs, sowie Jenny Erpenbeck selbst, deren Roman die literarische Vorlage des Films bildet.
Setting des Films ist ein malerisches Grundstück an einem See nahe Berlin, das als Schauplatz für Geschichten und Lebenswege der wechselnden Besitzer und ihrer Schicksale fungiert. Der Film erzählt anhand 12 Biographien und einem gemeinsamen Ort ein Jahrhundert deutscher Geschichte: Von den 1920er-Jahren über den Zweiten Weltkrieg, die Gründung der DDR bis zum Fall der Mauer. Diese sind miteinander verwoben und werden von den historischen Erschütterungen des 20. Jahrhunderts geprägt.
Im Zentrum stehen vielschichtige Figuren, deren individuelle Schicksale miteinander verwoben sind: etwa der charismatische Architekt (Lars Eidinger), die standhafte Hausbesitzerin (Martina Gedeck) oder die geheimnisvolle Besucherin (Susanne Wolff). Sie alle sind Teil eines Mikrokosmoses, in dem persönliche Geschichten und die großen Umbrüche der deutschen Historie untrennbar verschmelzen.

„Heimsuchung – Eine Jahrhundertgeschichte“ wird von Studiocanal in die deutschen Kinos gebracht. Der Kinostart wird am 15. Oktober 2026 erwartet.

mit: Martina Gedeck, Susanne Wolff, Lars Eidinger, Michael Maertens, Ulrich Matthes, Angela Winkler, Detlev Buck, Ludwig Trepte. Wigand Witting, David Bennent u.v.a.
Regie: Volker Schlöndorff
Drehbuch: Volker Schlöndorff, Jeny Erpenbeck (Literarische Vorlage)
Kamera: Axel Schneppat
Produktion: Regina Ziegler, Volker Schlöndorff
Producer: Markus Olpp
Koproduzenten: Marcus Loges, Jörg Bachmaier, Martin Choroba, Philipp Schall

Eine Produktion von Ziegler Film und Volksfilm in Koproduktion mit STUDIOCANAL Germany, Studio Babelsberg und MIDEU Films. Die Senderpartner sind ZDF und ARTE. Unterstützt wird der Film vom Medienboard Berlin-Brandenburg, BKM, Filmförderungsanstalt FFA, Mitteldeutsche Medienförderung MDM und dem DFFF