Heimsuchung

Ein eindrückliches Panorama des letzten Jahrhunderts deutscher Geschichte in einem Haus an einem märkischen See: Schauplatz für Geschichten und Lebenswege der wechselnden Besitzer und ihrer Schicksale, die miteinander verwoben und von monumentalen historischen Ereignissen geprägt sind. Die Bewohner erleben die Weimarer Republik, das Dritte Reich, den Krieg und dessen Ende, die DDR und die Wendezeit, während sie auf der Suche nach Heimat und einem Ort der Zugehörigkeit sind.

HEIMSUCHUNG vereint die bewegenden Lebensläufe von Menschen, die in einem Haus am See unweit von Berlin leben, und deren Schicksale vor dem Hintergrund deutscher Geschichte beginnend in den 1920er Jahren bis zur Wendezeit gespiegelt werden. Mit Volker Schlöndorffs neuester Regiearbeit entsteht die erste Verfilmung eines Buches der vielfach prämierten Schriftstellerin Jenny Erpenbeck, die nach intensiver Arbeit als Regisseurin an Theatern und Opern 1999 mit ihrem literarischen Debüt „Geschichte vom alten Kind“ Aufmerksamkeit erregte. „The Guardian“ zählt ihren autobiografisch inspirierten Roman „Heimsuchung“ zu den „100 besten Büchern des 21. Jahrhunderts“; die „New York Times“ sieht in Erpenbeck, die 2024 den International Booker Prize gewann, eine künftige Nobelpreisträgerin. Seit dem Schuljahr 2025/26 ist „Heimsuchung“ in zahlreichen Bundesländern Bestandteil des Abiturkanons.