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Weltpremiere: "IN DER FREMDE" von Sohrab Shahid Saless

 Was bedeutet es, in einem anderen Land zu leben?

Aus der Türkei kommt Husseyin nach West-Berlin, erklimmt die Treppen der U-Bahn-Stationen, unsicher und doch neugierig blickt er an den Hausfassaden entlang. Aber die neue Umgebung verachtet ihn, gibt ihm kein Zuhause zwischen monotoner Arbeit an einer Stanzpresse, Treppenhaus-Geschwätz und Alltagsrassismen.

Sohrab Shahid Saless' erster in Deutschland gedrehter Film gibt Einblick in den Zustand eines Menschen, der seine Heimat verlässt und dazu verdammt wird, ein Suchender zu bleiben. Der Film lässt ein gesellschaftliches Klima der BRD erspüren, dessen Nachwirkungen bis heute sichtbar sind. 

Die Erstaufführung war 1975 im Wettbewerb der Berlinale, der Film war außerdem Gewinner des Fipresci-Preises.

Die PROVOBIS setzt sich für die Digitalisierung aller von ihr produzierten Filme von Sohrab Shahid Saless ein. Die Filmedition von Saless' Gesamtwerk geht auf eine Initiative der Filmhistorikerin und Kuratorin Vivien Buchhorn zurück und wird von ihr gemeinsam mit dem Goethe-Institut herausgegeben. Die Digitalisierung des Films IN DER FREMDE wurde finanziert durch das Förderprogramm Filmerbe von BKM, den Ländern und FFA.

Regie: Sohrab Shahid Saless 

Drehbuch: Sohrab Shahid Saless, Helga Houzer

Kamera: Ramin Reza Molai. 

Neben Parviz Sayyad als Husseyin spielenu. a. Cihan Anasal, Muhammet Temizkan und Hüsamettin Kaya. 

Eine deutsch-iranische Koproduktion in deutscher und türkischer Sprache der PROVOBIS und Neue Film-Gruppe Teheran aus dem Jahr 1975. 

 

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